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AbschiedsPlaner

Stories

Story #1: Nadine Weske – Lizenznehmerin:

Wie bin ich zur Bestattung gekommen?

Grundsätzlich ist mein Weg vielleicht gar nicht so spezifisch, wie man denkt. 

Seit Jahren arbeite ich nebenberuflich als Trau-Rednerin und habe mich in der Hochzeitsbranche etabliert. Und da wurde ich des Öfteren im Nachgang von ehemaligen Hochzeitsgästen für eine Trauer-Rede angefragt, weil ihnen meine Rede so gut gefallen hat.

Aber richtig begonnen hat es mit Trauerreden für verwaiste Eltern, die den Verlust ihres Kindes erleben mussten. Aus meiner persönlichen Biografie, in der ich auch Verluste verarbeiten musste, habe ich vor vielen Jahren begonnen, meine Kunst und Dienstleistung als Redenschreiberin und Rednerin auch im Kontext der Trauer und des Abschieds anzubieten. Ich habe sogar eine Ausbildung zum/zur Trauerredner:in aufgebaut und über Jahre erfolgreich ausgebildet.

“Sogar lachen kann man […] in diesem schweren Moment”.

Mir hat sehr gut getan, mit meinem Tun, anderen Menschen helfen zu können. Als Rednerin ist man den Menschen sehr nah. Ich erzähle ihre Geschichte, bzw. lasse sie in ein Thema und einen großen Gedanken einfließen. Und das Feedback war überwältigend. Denn mein natürlicher, selbstverständlicher Umgang mit dem Thema Abschied, wie mit allen Themen, die das Leben bereit hält, hat viele Menschen positiv angesprochen. Das ist auch heute die häufigste Rückmeldung: Frau Weske, es ist so schön, wie sie mit uns und dem Thema umgehen. Sogar lachen kann man mit ihnen in diesem schweren Moment.

Ich glaube tatsächlich, dadurch, dass ich den Menschen in Abschiedsthemen nicht mit dieser verstaubten Betulichkeit und den falsch verstandenen Pietätsvorstellungen begegne, sondern eine empathische Selbstverständlichkeit in der Kommunikation und meinen Angeboten habe, das den Umgang unheimlich erleichtert. Meine Dienstleistung wird von den Menschen sehr dankbar und mit Erleichterung angenommen. 

“Ich bin für die Menschen Vertrauensperson und Ansprechpartnerin.”

Schon als Trauerrednerin hatte ich teilweise mehr Kontakt zu den Hinterbliebenen als der Bestatter. Ich habe für ihn sogar Botengänge (z.B. für Formulare und Dokumente der Angehörigen) übernommen und war irgendwann die Person, welche die Urne zur Trauerfeier abgeholt- und zum Friedhof gebracht hat, das Arrangement organisiert-und die mir bereits bekannten Angehörigen und Trauergäste durch den Abschied geführt hat.

An dieser Stelle wurde mir bewusst, dass ich doch schon einen groĂźen Teil der Arbeit eines Bestatters mache. Und noch dazu bin ich fĂĽr die Menschen die Vertrauensperson und Ansprechpartnerin.

Und dann habe ich irgendwann durch spannende Begegnungen mit innovativen Menschen den Entschluss gefasst: die Menschen wollen die Hinwendung zu einem guten Gesprächspartner und Dienstleister und ich kann das. Ich will für sie da sein, wenn sie sich mit dem Thema Abschied beschäftigen wollen oder müssen.

So wurde ich AbschiedsPlanerin. Ich halte auch noch Trau-Reden auf Hochzeiten. Oft spreche ich mit den Hochzeitspaaren im Nachgang schon über Vorsorge-Themen. Denn mit der Geburt eines Kindes oder der Eheschließung fängt oft das Bedürfnis der Absicherung an, weil man Verantwortung füreinander übernehmen möchte. Zu diesem Zeitpunkt bin ich als VorsorgePlanerin die richtige Ansprechpartnerin. 

Geburt, Liebe, Tod – es sind alles emotionale Momente im Leben eines jeden Menschen. Ich finde es schlüssig und sehr erfüllend, für den gesamten „Circle of Life” verantwortlich zu sein..

— Nadine Weske

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